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"10 Jahre BfB! Jünger denn je!"

Mehr als 50 Mitglieder und Gäste feierten den runden Geburtstag des BfB. Marie-Luise Mettlach wurde zum Ehrenmitglied ernannt

 

Burscheid. Diesmal stand die Politik im Hintergrund. Denn es sollte eine Familienfeier werden, bei der vor allem die „Familienmitglieder“ im Vordergrund stehen, die nicht zur ersten Reihe gehören, aber durch ihr Engagement unentbehrlich sind. Das Bündnis für Burscheid feierte seinen zehnten Geburtstag. Am 26. Januar 2009 folgten mehr als 50 Burscheiderinnen und Burscheider dem Aufruf zur Gründung einer neuen freien Wählervereinigung. Bereits fünf Monate später gab es für das BfB den ersten großen Erfolg: Bei der Kommunalwahl 2009 wurde das neue Bündnis mit mehr als 18 Prozent sogleich drittstärkste Kraft. Bei der Wahl 2014 konnte dieser Erfolg wiederholt werden.

Am 26. Januar 2019 kamen wieder mehr als 50 Mitglieder und Gäste zur Geburtstagsfeier zusammen. BfB-Vereinsvorsitzender Volker Höttgen und Vorstandsmitglied Thomas Kaps führten als Duo locker durch den Nachmittag und präsentierten unter anderem jedes einzelne „Lebensjahr“ des BfB in Bildern. Das BfB sei jünger denn je – „nicht zuletzt durch die eigene Jugendgruppe JvB“. Das Kulturbadehaus wurde dazu von dem Organisationsteam um Giovanna Lombardo und Stella Ignatz in den BfB-Farben Grün und Weiß dekoriert. Ein Mitglied stand besonders im Mittelpunkt: Marie-Luise Mettlach erhielt aus den Händen von Volker Höttgen die Ehrenmitgliedsurkunde. Die 83-jährige Historikerin und Autorin zahlreicher Bücher zur Burscheider Stadtgeschichte war vor zehn Jahren nicht nur Gründungsmitglied sondern die Schöpferin des Namens „Bündnis für Burscheid“.

Als stetige Helfer bei sämtlichen Veranstaltungen des BfB wie Frühlings- und Umweltfest, Ostereieraktion und Glühweinstand erhielten Ulla Baggeler, Josef Geurtz, Hans-Peter und Roman Hansen, Elke Horchemer, Gisela Kupferschmidt sowie Lisa und Manfred Sievers ein Dankeschön. Ebenso wurden die anwesenden Gründungsmitglieder geehrt.

Fraktionsvorsitzender Michael Baggeler erinnerte an einige politische Erfolge des BfB in den vergangenen zehn Jahren. Er erwähnte vor allem die BfB-Initiativen zur Innenstadtentwicklung, die in wesentlichen Bereichen in das aktuelle Entwicklungs- und Handlungskonzept eingeflossen seien. Auch habe das BfB 2009 als erste Fraktion den Bau von Kunstrasensportplätzen gefordert. Als schwerwiegende vertane Chance für das Stadtmarketing sieht Baggeler die Ablehnung des BfB-Antrages, Burscheid offiziell den Beinamen „Musikstadt“ zu geben. Thomas Kaps freute sich, „trotz politischer Meinungsunterschiede in den letzten zehn Jahren“ Bürgermeister Stefan Caplan als Gast begrüßen zu können. „Wenn es um die wesentlichen Fragen der Zukunft wie Haushalt und Stadtentwicklung geht, ziehen wir an einem Strang.“

Die Mitgliederzahl des BfB konnte noch am Abend von 65 und 67 nach oben korrigiert werden.

Foto: Doro Siewert/WZ