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Schulsportanlage Im Hagen vermüllt immer mehr

BfB-Anfrage an Bürgermeister - die Verletzungsgefahr sei groß

Burscheid. Die Schulsportanlage Im Hagen ist Gegenstand einer Anfrage der BfB-Ratsfraktion an den Bürgermeister. Die Plätze und das Umfeld haben sich demnach in den Nachmittags-, Abends- und Nachtstunden immer mehr zu einem Treffpunkt von Jugendlichen entwickelt – „weniger um dort Fuß-, Hand- oder Basketball zu spielen, sondern vielmehr um dort abzuhängen“. „Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Folgen nicht wären: eine regelmäßig starke Vermüllung des gesamten Gelände“, berichtet Ratsmitglied Giovanna Lombardo, die die Anfrage in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Schulen und Soziales beantwortet bekommen möchte. „Auch Glasflaschen gehen dort regelmäßig zu Bruch, auf den Spielflächen befinden sich Scherben, die folgerichtig eine große Verletzungsgefahr darstellen. Auch befinden sich auf den Kunststoff-Spielflächen größere und kleinere Löcher, die ebenfalls eine Verletzungsgefahr darstellen.“

Die BfB-Fraktion stellt folgende Fragen: „Wer ist eigentlich für die Pflege der städtischen Anlage verantwortlich? Der Baubetriebshof der TWB oder die Hausmeister der Johannes-Löh-Gesamtschule? Wie häufig wird der Zustand der Anlage überprüft? Wird die Schulsportanlage bei den gemeinsamen Streifgängen von Polizei und Ordnungsamt einbezogen?“

Die Stadt mache den Burscheider Jugendlichen mit der öffentlichen Zugänglichkeit der Schulsportanlage eine tolles Angebot – auch außerhalb der Schulzeit. Dies sollte nach Meinung des BfB unbedingt aufrechterhalten werden. Doch dazu sollten Plätze und Aufenthaltsbereiche auch in einem nutzbaren Zustand sein. Giovanna Lombardo hofft, dass der Eindruck täusche, dass die Anlage eher ein Schattendasein fristet. Denn bis auf die Aufstellung stabiler Metalltore sei für die Unterhaltung der Anlage in der Vergangenheit nicht sehr viel getan worden.