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Mängel überschaubar, aber geringe Attraktivität

BfB dokumentiert Zustand und Angebot der Spielplätze

Burscheid. Nach 2010, 2013 und 2016 sahen sich Mitglieder der BfB-Ratsfraktion unter der Leitung von Bernhard Cremer zum vierten Mal sämtliche städtische Spielplätze in Burscheid und Hilgen an. Cremer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der BfB-Fraktion und beruflich als Landschaftsarchitekt tätig, erstellte daraufhin eine 96 Seiten umfassende Dokumentation, die der Technischen Werke Burscheid (TWB) übergeben werden.

Sein Fazit: „Die Wartung der Spielgeräte hat sich stark verbessert. Es gibt kaum Mängel.“ Aber: Viele Geräte seien überaltert, nach 15 bis 20 Jahren gehörten diese ausgetauscht. Ferner müsse es eine größere Vielfalt für Kinder in verschiedenen Altersstufen geben. Die BfB-Fraktion wiederholt ihre Forderung von 2013, ein Entwicklungs- und Sanierungskonzept für die Spielplätze zu erstellen.

„Mängel sind vor allem bei den Bolzplätzen festzustellen. Sie sollten in jedem Frühjahr eingeebnet und die Fehlstellen angesät werden“, appelliert Cremer.

Die vielen Tischtennisplatten an den Schulen und Spielplätzen seien bis auf einige wenige durch die Witterung zu rau. Hier sei mit einer Überplatte die Bespielbarkeit wiederherzustellen. Ferner gebe es Mängel bei den Bänken, viele der Kunststoffdielen seien defekt.

Bernhard Cremer spricht auch die Einfriedungen der Plätze an: „Eine  Weißdornhecke, wie an der Grundschule Dierath, sollte keine Durchgänge haben. Sie können im schlimmsten Fall zu Augenverletzungen führen. Auch lose Decksteine an Natursteinmauern oder Treppen sind wieder zu befestigen. Hier stelle ich immer wieder Verletzungsgefahren fest.“

Außerdem sei die Schulsportanlage Im Hagen dringend zu erneuern. Da der finanzielle Aufwand hier recht hoch sei, sollten hier dringend Fördermöglichkeiten geprüft werden.

„Hinsichtlich touristisch attraktiver Spielplätze hat Burscheid noch einen weiten Weg vor sich“, so Cremer abschließend.