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Ulrike Hanke: „Katastrophe für Burscheider Straßen, Anwohner und Schüler“

Mögliche Verzögerung der Rheinbrücken-Fertigstellung trifft nicht nur Leverkusen und Pendler. Auch das Umland ist bertoffen

Burscheid. Die am Wochenende bekannt gewordenen Verzögerungen beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke rufen auch die BfB-Bürgermeisterkandidatin Ulrike Hanke auf den Plan: „Dies ist nicht nur für Leverkusen und die Pendler eine Katastrophe. Auch für das Umland und damit für Burscheid sowie für die Anlieger von Straßen, die vom Lkw-Ausweichverkehr besonders betroffen sind, bedeutet die angekündigte Verzögerung von anderthalb bis vier Jahren eine große Belastung.“ Gerade die Ausweichstrecken B 51, L 291 (früher B 232) und L 58 (Bürgermeister-Schmidt-Straße Richtung Lützenkirchen) sowie insbesondere die Autobahnausfahrt an der Höhestraße seien betroffen. Der Schwerlastverkehr bedeute für die Anwohner hohe Lärmbelastungen und für die Straßen einen enormen Verschleiß. „Außerdem sind auch die Schulwege nach Dierath und zur Montanusschule betroffen. Der hohe Lkw-Verkehr mit den bekannten Sichtverhältnissen für die Fahrer gefährdet Burscheider Kinder“, kritisiert Ulrike Hanke.

 

Die Bürgermeisterkandidatin: "Jeder, der an einer der betroffenen Straßen wohnt, weiß wovon ich rede. Ich fordere die Verantwortlichen dazu auf, alle Auswirkungen im Blick zu haben. Die notwendige Sanierung der Ausweichstraßen in Folge von Spurrillen und Fahrbahndeckenbeschädigungen wird ebenfalls wieder Anliegern und Autofahrern Entbehrungen abverlangen."

Ulrike Hanke und das Bündnis für Burscheid sprechen sich zudem dafür aus, bestimmte Strecken wie die Landesstraße 58 zwischen Burscheid und Lützenkirchen für den Schwerlastverkehr zu schließen.