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Vitalbad: BfB plädiert für freie Nutzung durch die DLRG und günstigere Tarife für Burscheider und Studenten

Schreiben der Fraktion an den Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft

Burscheid. Als jüngst das Bündnis für Burscheid (BfB) die Einnahmen aus seinem vorweihnachtlichen Glühweinverkauf in Höhe von 890 Euro an das Einsatzteam der DLRG Burscheid spendete, gaben die Rettungsschwimmer den Kommunalpolitikern noch einen kritischen Hinweis mit auf den Weg. Demnach sind für die DLRG-Schwimmer die jeweils kurzzeitige Nutzung des Schwimmerbeckens und der Sprunganlagen in der Schwimmhalle im Rahmen von Training und Ausbildung mit 5,50 Euro pro Person kostenpflichtig. Betroffen seien davon laut DLRG jährlich etwa 35 Kinder, die jeweils einen Sprung vom Drei-Meter-Brett zu absolvieren haben und 40 bis 60 Rettungsschwimmer, die ausbildungs- und trainingsbedingt springen, tief- und streckentauchen sowie zwei Bahnen im großen Becken schwimmen müssen.

Dies nun macht BfB-Fraktionschef Michael Baggeler in einem Schreiben an den Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft, Christian Meuthen, zum Thema: „Wir sind der Meinung, dass für DLRG-Schwimmer, die das Schwimmerbecken in der großen Schwimmhalle im Rahmen von Training und Ausbildung nutzen müssen, nicht kostenpflichtig sein darf. Wir bitten Sie daher dringend, dies zu prüfen und die Rettungsschwimmerausbildung in Burscheid durch Gewährung der kostenfreien Nutzung des Schwimmerbeckens und der Sprunganlage zu fördern.

Ferner erinnert Baggeler an die Bitte der BfB-Fraktion vom 29. Mai 2018, das Tarifsystem des Bades familienfreundlicher zu gestalten, um vor allem mehr Burscheider ins Bad zu locken, die für ein bis zwei Stunden nicht gleich den Tagestarif von acht Euro zahlen wollen. Auch empfehle das BfB, einen günstigeren Tarif für Studenten anzubieten. „Hier könnten zeitnah Lösungen umgesetzt werden, die keiner technischen Änderung bedürfen, so dass nicht auf die vorübergehende Schließung wegen der geplanten Beckensanierung gewartet werden muss“, teilt der BfB-Fraktionsvorsitzende weiter mit.