Burscheid. Die Fraktion Bündnis für Burscheid (BfB) beantragt zur nächsten Ratssitzung, die persönliche Schutzausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Burscheid gezielt weiterzuentwickeln. Der Bürgermeister soll beauftragt werden, in Abstimmung mit der Feuerwehr den Bedarf und die Kosten für eine leichte Einsatzkleidung für alle Einsatzkräfte sowie für die erforderliche HuPf-Wechselkleidung zu ermitteln und die Mittel im Haushaltsplanentwurf 2027 zu etatisieren.
Nach Auffassung der BfB zeigen zahlreiche Gespräche mit Feuerwehrleuten, dass die bisher genutzte HuPf-Kleidung bei vielen Hilfeleistungs- und Alltagseinsätzen an praktische Grenzen stößt. Fachinformationen verweisen darauf, dass technische Rettungseinsätze andere Anforderungen an Schutzkleidung stellen als klassische Brandbekämpfung; leichtere Kleidung kann hier Beweglichkeit und Belastungssituation verbessern.
Zugleich sieht die Fraktion Handlungsbedarf bei der Wechselkleidung. Damit Einsatzkräfte nach Reinigung, Verschmutzung oder Beschädigung ihrer Ausrüstung nicht unnötig in ihrer Einsatzfähigkeit eingeschränkt werden, soll der tatsächliche Bedarf gemeinsam mit der Feuerwehr Burscheid ermittelt und bedarfsgerecht hinterlegt werden.
„Wer eine leistungsfähige Feuerwehr will, muss auch für zeitgemäße und verfügbare persönliche Schutzausrüstung sorgen“, erklärt Volker Höttgen „Das ist eine Frage von Einsatzfähigkeit, Gesundheitsschutz und Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Kräften.“
Mit dem Antrag will die BfB sicherstellen, dass die notwendigen Entscheidungen rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen 2027 vorbereitet werden. Die Fraktion spricht sich dafür aus, die Wehrleitung in die Beratungen einzubeziehen und die praktischen Erfahrungen der Einsatzkräfte unmittelbar zu berücksichtigen.
Antrag zum Download im PDF-Format
Pressekontakt:
Bündnis für Burscheid e.V.
E-Mail: hoettgen@buendnis-burscheid.de

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